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WISSENSWERTES

FOLGENDE THEMEN KÖNNTEN SIE INTERESSIEREN

ANHÄNGERKUPPLUNGEN

Alle von uns angebotenen Anhängerkupplungen sind nach höchster europäischer Prüfnorm nach Richtlinie 94/20/EG geprüft, haben eine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) und sind somit nicht eintragungspflichtig.

Wenn die serienmässige Anhängelast an Ihrem Fahrzeug erhöht werden soll, so ist der D-Wert der verbauten Anhängerkupplung in Verbindung mit sämtlichen technischen Daten des in Frage stehenden Zugfahrzeuges maßgeblich für mögliche Zuglasterhöhungen.

Unter Umständen reicht der D-Wert Ihrer Anhängerkupplung nicht aus; in diesem Fall muss die Anhängerkupplung gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Seit 2010 können Sie bei uns für diverse Fahrzeugtypen verstärkte Anhängerkupplungen erwerben, die für höhere Anhängelasten unter anderem auch in unserem Auftrag konzipiert wurden.

Beispiel

Die Dauerfestigkeit gegen Krafteinwirkungen durch den Fahrbetrieb zwischen dem Zugfahrzeug und dem Anhänger an der zwischengeschalteten Anhängerkupplungskonstruktion wird als D-Wert bezeichnet und in Kilonewton (kN) angegeben. Der Wert ist gemäß dem Typenschild zu entnehmen.

Dieser Wert einer gegebenen Anhängerkupplung ist zusammen mit der Masse des Zugfahrzeuges als auch einer möglicherweise in den Zulassungspapieren oder auf dem Typenschild angegebenen Gespann-Gesamtmasse die Berechnungsgrundlage für die zulässige Anhängelast.

Der D-Wert wird einmalig auf Basis einer geeigneten Konstruktion bestimmt als auch geprüft und bleibt damit unveränderlich.

Mit Einführung des D-Wertes entfällt auf dem Typenschild der Anhängerkupplung die bis dahin übliche Angabe der Anhängelast und der zulässigen Gesamtmasse. Damit wird nur der D-Wert und die zulässige Stützlast angegeben.

Das Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs und die Anhängelast sind veränderliche Werte. Man muss beachten, dass die Gesamtgewichte eines Zuges durchaus begrenzt werden können, und im Hängerbetrieb unter Umständen das Zugfahrzeug nicht mehr voll ausgeladen werden darf.

 

PFLICHT ABNEHMBARE AHK ZU DEMONTIEREN?

Eine Vorschrift, wonach bei Fahrten ohne Anhänger eine abnehmbare Anhängerkupplung auch abgenommen werden muss, besteht nicht. Die Kupplung muss lediglich dann abmontiert werden, wenn dies in den Fahrzeugpapieren zur Auflage gemacht wurde, z.B. weil der Kupplungskopf ohne Anhängerbetrieb sonst das Kennzeichen verdecken würde.

Bei einem Auffahrunfall kann allerdings eine vorhandene Anhängerkupplung den Schaden am Fahrzeug des Geschädigten vergrößern. Wenn eine abnehmbare Anhängerkupplung nicht demontiert ist, könnte wegen einer Erhöhung der Betriebsgefahr ein Mitverschulden und damit eine Verringerung der Ansprüche angenommen werden. Dieser Einwand wurde jedoch bislang – soweit ersichtlich – noch nicht von den Gerichten entschieden. 

Um beim unvorsichtigen Rückwärtsfahren nicht selbst einen gravierenden Eigen- oder Fremdschaden zu verursachen, sollte eine abnehmbare Hängerkupplung außerhalb des Gespannbetriebes – trotz fehlender gesetzlicher Verpflichtung – entfernt werden.

Die in den ABE für Anhängerkupplungen durch den Hersteller angegebenen Hinweise zur Abnahme des Kugelkopfes bei Nichtbenutzung dienen eher als Hinweis für Garantiefälle bzw. als Pflegehinweis zur Haltbarkeit der entsprechenden Systeme.

Die Abnahme des Kugelkopfes obliegt somit mehr oder weniger der Eigenverantwortung desjenigen, der das Fahrzeug in Betrieb hat.

Bei der Verwendung eines Fahrrad-Hecktragesystems auf Hängerkupplungen ist nach der StVZO eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere grundsätzlich erforderlich. Andernfalls droht bei der Verwendung eines Fahrrad-Hecktragesystems das Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.

In der Regel haben hochwertige Trägersysteme jedoch ein EG-BE (Europäische Betriebserlaubnis). Dann ist keine Eintragung in die Kfz-Papiere erforderlich.

Sofern durch ein Hecktragesystem für Fahrräder das amtliche Kennzeichen verdeckt wird, muss ein sog. Wiederholungskennzeichen angebracht werden. Dieses muss hinsichtlich Festigkeit und Lesbarkeit normgerecht wie das Originalkennzeichen sein.

Nicht erforderlich ist allerdings, dass auf dem Wiederholungskennzeichen eine Prüfplakette angebracht wird, sofern diese im ruhenden Verkehr ohne größere Mühen auf dem Originalkennzeichen lesbar ist.

ANHÄNGELAST

Anhängelast §42 StVZO

Die gezogene Anhängelast bei Krafträdern, PKW und LKW darf weder das zulässige Gesamtgewicht (zGG) des ziehenden Fahrzeuges, noch den vom Hersteller des ziehenden Fahrzeuges angegebenen oder amtlich als zulässig erklärten Wert überschreiten.

Hinter Krafträdern und PKW dürfen Anhänger ohne ausreichende eigene Bremse nur mitgeführt werden, wenn das ziehende Fahrzeug Allradbremse und der Anhänger nur eine Achse hat. Die Anhängelast darf dann höchstens die Hälfte des um 75 kg erhöhten Leergewichtes des ziehenden Fahrzeuges, aber nicht mehr als 750 kg betragen.

Die Anhängelast ist nicht eindeutig definiert. Aus den Erläuterungen des Bundesverkehrsministeriums ist aber zu entnehmen, dass die am Anhänger zu messende Achslast im angekuppelten Zustand die Anhängelast ist. Dies bedeutet, dass die Stützlast zum tatsächlichen Gewicht des Anhängers addiert werden darf. Bedeutsam ist dies, wenn das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers größer als die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeuges ist. In diesem Fall darf das tatsächliche Gewicht des Anhängers um den Betrag der Stützlast größer als die Anhängelast sein. Das resultiert aus der obigen Definition und ist auch so vom Bundesverkehrsministerium bestätigt worden.

Es gibt noch eine weitere Ausnahme zur Höhe der Anhängelast; diese betrifft Geländewagen.

Laut der Richtlinie 92/21 EWG dürfen Geländewagen, die nicht als LKW zugelassen sind, maximal das 1,5-fache des eigenen zGG, höchstens aber 3.500 kg ziehen.

 

STÜTZLAST

Immer wieder stellen wir fest, dass der Stützlast zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Für einen gefahrlosen Anhängerbetrieb ist jedoch eine Belastung des Kupplungspunktes, die den Vorgaben entspricht, unablässig.

Stützlasten am Fahrzeug und am Anhänger müssen nicht unbedingt gleich sein; Sie dürfen jedoch die jeweils niedrigere Stützlast nicht überschreiten !

 

So ermitteln Sie die tatsächliche Stützlast:

  • stellen Sie Ihren Anhänger waagrecht
  • unterstellen Sie die Kugelkupplung am Ankupplungspunkt mit einem Vierkantholz oder einem Rohr
  • platzieren Sie eine Personenwaage unter das Vierkantholz
  • lesen Sie die Stützlast ab

 

 

Eine zu hohe Stützlast führt beim Zugfahrzeug…

 
  • zu einer übergroßen Belastung der Hinterachse
  •  zu einer unzulässigen Entlastung der Vorderachse (Lenkachse und eventuell Antriebsachse)
  • zu einer übermässigen Beanspruchung der Anhängevorrichtung und der Montagepunkte
 

Eine zu hohe Stützlast führt beim Anhänger…

 
  • mit Tandemfahrwerk (2 Achsen) zu einer übergroßen Belastung der vorderen Achse
  • zu einer unzulässigen Belastung der Kugelkupplung (Bruchgefahr)
  • zu einer unzulässigen Belastung der Deichsel (Bruchgefahr)
 

Eine zu geringe Stützlast führt beim Zugfahrzeug…

 
  • zu einer Entlastung der Hinterachse (vielfach Antriebsachse)
  • zu einer Belastung der Vorderachse
 

Eine zu geringe Stützlast führt beim Anhänger…

 
  • mit Tandemfahrwerk (2 Achsen) zu einer übergroßen Belastung der hinteren Achse
  • zu einer übermässigen Zugbelastung der Kupplungskugel und der Deichsel

100 KM/H REGELUNG

Auch wenn Ihr Anhänger technisch und konstruktiv für eine Geschwindigkeit von 100 km/h vorbereitet ist, ist der tatsächliche Datenvergleich mit Ihrem Zugfahrzeug zwingend notwendig !

 

 für GEBREMSTE Anhänger:

1,1 x Leergewicht des Zugfahrzeuges

= maximal zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers

 

 für GEBREMSTE Anhänger mit

montierter SCHLINGERKUPPLUNG:

1,2 x Leergewicht des Zugfahrzeuges

= maximal zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers

 

 für UNGEBREMSTE Anhänger:

0,3 x Leergewicht des Zugfahrzeuges

= maximal zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers

 
 

DAS MACHT UNS AUS

Durch jahrelange Erfahrung und privaten Gebrauch sind wir der Beste Ansprechpartner in Sachen Fahrzeugauflastung.

Wir sind stets erreichbar und auch am Wochenende gerne zu Diensten.

Wir legen großen Wert auf kompetente Beratung und faire Preise.